Gefährdungsbeurteilung Muster Vorlagen zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung

Wir versorgen dich mit Mustervorlagen für die korrekte Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung. Diese sind die Basis für ein gutes Gesundheitsmanagement und helfen dir als Arbeitgeber deiner Pflicht, für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz im Betrieb nachzukommem.

  • 01.07.2020
  • Katharina Bonn

Arbeitnehmer dürfen durch ihre Tätigkeit am Arbeitsplatz nicht gefährdet werden. Entsprechende Regelungen werden sowohl im Arbeitssicherheitsgesetz als auch im Arbeitsschutzgesetz festgehalten. Letzteres beinhaltet die Pflicht zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung. Bei uns erfährst du nicht nur, worum es sich bei einer Gefährdungsbeurteilung genau handelt, sondern auch, wie und mit welchen Vorlagen du sie erstellen kannst. Weiterhin kannst du unsere kostenlose Online Software zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen verwenden. Dafür benötigst du lediglich einen Browser mit Internetzugang.

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Inhalte in diesem Beitrag

Was ist eine Gefährdungsbeurteilung genau?

Fangen wir doch gleich mit der grundlegendsten Fragen an. Bei einer Gefährdungsbeurteilung handelt es sich um eine Analyse der Risikofaktoren, die in einem Betrieb bestehen. Dabei müssen sowohl Gefährdungen evaluiert werden, die es in der Arbeitsstätte als Ganzes gibt als auch solche, die den individuellen Arbeitsplatz deiner Mitarbeiter betreffen. Potenzielle Risiken für die Gesundheit und Sicherheit variieren natürlich von Branche zu Branche. Bevor wir mit dem nächsten Aspekt weitermachen, stellen wir dir schon einmal die erste wichtige Vorlage für die Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung, und zwar das Deckblatt.

Arbeitsbereich- und tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilungen

Bei der Erstellung ist es zunächst einmal wichtig zwischen zwei Arten der Gefährdungsbeurteilungen zu unterscheiden. Zum einen spricht man von den Gefährdungen nach Arbeitsbereich und zum anderen von der Erfassung der Tätigkeitsbereiche. Für die erstgenannte Gefährdungsbeurteilung gruppierst du vergleichbare Arbeitsplätze. Ein Faktor hierfür ist beispielsweise das Verwenden der gleichen Arbeitsmittel. Als Vorlage kannst du gerne das folgende Arbeitsblatt nutzen:

Darüber hinaus ist es wichtig, die Arbeitstätigkeiten deiner Mitarbeiter hinsichtlich potenzieller Gefährdungen zu untersuchen. Hierfür fasst du die einzelnen Tätigkeiten der Arbeitnehmer zusammen. An dieser Stelle kannst du außerdem Aktivitäten auflisten, die zu keinem der aufgeführten Arbeitsbereiche passen. Bei beiden Arten der Gefahrenanalyse kannst du dabei auf die Expertise des Betriebsarztes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit zählen. Die Vorlage für die tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung findest du hier:

Welche Mitarbeiter müssen besonders geschützt werden?

Selbstverständlich ist ein effektiver Arbeitsschutz für alle deine Mitarbeiter essentiell, aber es gibt Personengruppen, auf deren Sicherheit ein ganz besonderes Augenmerk gelegt werden muss. Ein wichtiges Stichwort lautet hierbei Mutterschutz. Für schwangere Mitarbeiterinnen gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen, um sowohl die Gesundheit der werdenden Mutter als auch die des ungeborenen Kindes nicht zu gefährden. Deshalb ist es deine Pflicht, eine Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsplätzen für Schwangere zu erstellen.

Schwangere und stillende Mitarbeiterinnen müssen am Arbeitsplatz besonders geschützt werden. © Shutterstock, Syda Productions
Neben schwangeren Mitarbeiterinnen gibt es noch andere Personengruppen, die besonders geschützt werden müssen. © Shutterstock, Syda Productions

Eine solche Gefahrenanalyse zählt zu den sogenannten personenbezogenen Gefährdungsbeurteilungen. Diese greift übrigens nicht nur bei schwangeren oder stillenden Mitarbeiterinnen, sondern auch bei Arbeitnehmern, die eine Allergie, chronische Krankheit oder Behinderung haben und aus diesen Gründen wechselnden Aufgaben nachgehen. Hier findest du ein Muster für eine personenbezogene Gefährdungsbeurteilung.

Welche Kriterien gibt es für die Risikobewertung?

Bei der Bewertung eines Risikos musst du jede einzelne Gefährdung genauestens analysieren. Dabei ist es wichtig, diese in verschiedene Risikoklassen einzuteilen. Ist die Gefahr vernachlässigbar, noch akzeptabel oder völlig inakzeptabel? Je nachdem, wie belastend eine Gefährdung beziehungsweise, wie hoch das Risiko eines Arbeitsunfalls ist, ordnest du die Gefahren am Arbeitsplatz zu. Wir stellen dir hier ein Muster für die Gefährdungen und Maßnahmen zur Verfügung.

Die kostenlose online Gefährdungsbeurteilung der Mittelstandsschutz

Wenn du mehr über die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen erfahren möchtest, stehen wir dir auch gerne persönlich mit Rat und Tat zur Seite. Kennst du schon unsere kostenlose Software zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen? Damit kannst du in wenigen Minuten eine Analyse der aktuellen Gefährdungslage deiner Mitarbeiter erstellen.

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Beitragsbild: © Shutterstock, Aunging

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